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27. März 2017

Informationen für Anleger in Wertpapieren

Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in)

Als Reaktion auf die Finanzkrise 2008 wurden Regelungen erlassen, mit denen ausfallgefährdete Banken künftig ohne eine Beteiligung des Steuerzahlers geordnet abgewickelt werden können. Anteilsinhaber und Gläubiger von Banken können daher im Falle einer Abwicklung an deren Verlusten beteiligt werden. Ziel der Regelungen ist es, die Abwicklung einer Bank ohne den Einsatz öffentlicher Mittel zu ermöglichen.

Die Europäische Union hat dazu folgende Rechtsakte verabschiedet:

  • die Sanierungs- und Abwicklungsrichtlinie (Bank Recovery and Resolution Directive, „BRRD“) und
  • die Verordnung zur Festlegung einheitlicher Vorschriften und eines einheitlichen Verfahrens für die Abwicklung von Kreditinstituten und bestimmten Wertpapierfirmen im Rahmen eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus und eines einheitlichen Abwicklungsfonds („SRM-Verordnung“).

Von dieser Richtlinie bzw. Verordnung können Sie als Anteilsinhaber oder Gläubiger einer Bank betroffen sein – also dann, wenn Sie von der Bank ausgegebene Finanzinstrumente halten (z. B. Aktien, Anleihen oder Zertifikate) oder als Vertragspartner der Bank Forderungen gegen die Bank haben (z. B. Einzelabschlüsse unter einem Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte).

Die Wertpapiere, die Sie als Kunde von Ihrer Bank im Depot verwahren lassen und die nicht von der depotführenden Bank emittiert wurden, sind nicht Gegenstand einer Abwicklungsmaßnahme gegen diese Bank. Im Fall der Abwicklung einer depotführenden Bank bleiben Ihre Eigentumsrechte an diesen Finanzinstrumenten im Depot davon unberührt.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier


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