Interessante Ausblicke auf dem DSW-Anlegerforum

Zum 15. Mal fand am 4. Juli 2019 das beliebte DSW-Anlegerforum statt. Diesmal war der Mobilfunkdienstleister 1&1 Drillisch zu Gast, der die über 120 Zuhörer in die Welt der Telekommunikation mitnahm.

Die Zukunft hat bereits begonnen: interessante Ausblicke auf dem DSW-Anlegerforum

Zusammen mit der Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) gelingt es der AAB immer wieder, hochinteressante börsennotierte AGs für einen Vortrag in Augsburg zu gewinnen. Diesmal war der Mobilfunkdienstleister 1&1 Drillisch zu Gast. In seinem spannenden Vortrag nahm Oliver Keil, Head of Investor Relations, die über 120 interessierten Zuhörer in die Welt der Telekommunikation von Morgen mit.

Zusammen mit der Telekom, Vodaphone und O2 Telefónica hat die 1&1 Drillisch AG erstmals an der Frequenzversteigerung für ein 5G-Netz teilgenommen. Damit schlägt der Telekommunikationsanbieter aus Maintal/Hessen ein neues Kapitel in seiner Firmengeschichte auf. Denn 5G gilt als der neue Standard, der stärker als seine Vorgänger Telefonie und Internetanwendungen miteinander verbindet – sind doch die Anforderungen an Datenverkehr und Geschwindigkeit massiv gestiegen. Anwendungen wie autonomes Fahren und die zunehmende Nutzung des „Internets der Dinge“ in verschiedensten Bereichen erfordern die Übertragung riesiger Datenmengen in Echtzeit. Dazu kommt die Neuvernetzung von Millionen von Geräten: Bis 2020 werden weltweit mehr als 50 Milliarden Geräte vernetzt sein. Mit der Etablierung eines eigenen 5G-Netzes kann 1&1 Drillisch auf diesem neuen und hochinteressanten Markt entsprechend mitspielen. Nach dem Erwerb der Frequenzen stehen nun die nächsten Schritte an: Verhandlung über nationales Roaming, Kooperationsvereinbarungen mit einem oder mehreren Technologiepartnern, der Netzwerkausbau basierend auf dem 1&1 Versatel-Glasfasernetz und die Teilnahme an der nächsten Frequenzausschreibung. Trotz manch kritischer Meinung, auch seitens der Anleger – der 1&1-Drillisch-Aktienkurs schwächelte zuletzt – zeigte sich Keil überzeugt von der Unternehmensstrategie. Unstrittig ist, dass der Markt enormes Potenzial bietet und die 1&1-Drillisch AG die Voraussetzungen mitbringt, durch geplante Kooperationen die Profitabilität zu erhöhen. „Miteinander reden“, dieses für einen Telekommunikationsanbieter treffende Motto lebte Oliver Keil glaubhaft vor. Gerne ging er ausführlich auf Fragen aus dem Publikum ein und steht auch über die Veranstaltung hinaus gerne für die Gäste als Ansprechpartner zur Verfügung.

In einem ebenso kurzweiligen wie informativen Vortrag rundete Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), den Abend ab. Der Ausgangspunkt wie so oft: das Zinsniveau. Mit der Ernennung von Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin wird sich dieses auch auf längere Sicht nicht erholen. Schlecht für Banken und für Sparer – gut für Anleger!, so Tüngler. In einem interessanten Exkurs nahm er einige im DAX befindliche Unternehmen ins Visier, die derzeit massiv mit Problemen kämpfen. Ob daher die allseits gelobten ETFs (Exchange Traded Funds), die ja auf Indizes wie dem DAX basieren, tatsächlich so empfehlenswert sind? Tüngler überließ die Schlussfolgerung dem Publikum. Sein Fazit: An der Börse zu investieren kann sich lohnen, aber auch hier gibt es keine Selbstläufer. Es gilt sich genau zu informieren, über den Tellerrand zu schauen und sich nicht zuletzt auch kompetenten Rat einzuholen.

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