GROSSER ZUSPRUCH BEIM 13.DSW-ANLEGERFORUM

Interessantes von zwei renommierten deutschen DAX-Unternehmen gab es beim DSW-Anlegerforum am 29. Juni 2017. Der Softwarehersteller SAP SE und die Deutsche Post DHL Group stellten sich den zahlreichen Gästen vor.

Interessantes von SAP und Deutsche Post DHL Group aus erster Hand

Die Zukunft ist das „Internet der Dinge“ – eindrucksvoll zeigte dies der Eröffnungstrailer, den Johannes Buerkle, Investor Relations bei der SAP SE, mitgebracht hatte. Prozesse, Gebrauchsgegenstände und Menschen selbst erzeugen Daten, die zu „Big Data“ vernetzt und von künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Hierin steckt enormes Wachstumspotenzial. Mit „SAP Leonardo“, der Dachmarke für Innovationen, ist SAP für diese Herausforderungen bestens aufgestellt.

1972 als Anbieter für betriebswirtschaftliche Softwarestrukturen im baden-württembergischen Walldorf gegründet, ist die SAP SE zum digitalen Rückgrat der globalen Wirtschaft geworden: 76 % der weltweiten Transaktionsumsätze berühren ein SAP-System. Als weltweit größter Anbieter von Cloud-Lösungen ist das Unternehmen weiter stark auf Wachstumskurs. Mit neuen profitablen Geschäftsmodellen, etwa die softwaregesteuerte Parkplatzvergabe für LKWs, ist SAP Vorreiter für digitale Innovationen. Die SAP-Aktie entwickelt sich kontinuierlich positiv – zuletzt war ihre Kursentwicklung sogar besser als die des DAX. Auch Anleger können sich freuen: Mehr als 35 % des Nettogewinns werden regelmäßig ausgeschüttet.

Wie SAP ist auch die Deutsche Post DHL Group im DAX vertreten und agiert global: In fast allen Ländern der Welt ist das namhafte Logistikunternehmen aktiv. Während die Sparte der Briefzustellung aufgrund der Digitalisierung naturgemäß schrumpft, wächst das Paketgeschäft expansiv. Mit internationalen Expressdienstleistungen, Speditionsleistungen für Luft- und Seefracht und maßgeschneiderten Lieferkettenlösungen (Supply Chain) ist die Deutsche Post DHL Group weltweit führend.

Dr. Tjark Schütte, Vice President Investor Relations, zeichnete anhand zahlreicher Daten und Fakten ein differenziertes Bild des Logistikdienstleisters. In einem hochdynamischen Markt mit starken Wettbewerbern ist es wichtig, konsequent in neue Bereiche zu investieren und sich stets neu zu erfinden, so Schütte. Umsatz und Ergebnis der Deutsche Post DHL Group sind im 1. Quartal 2017 gestiegen und das Unternehmen ist auf dem besten Weg, seine Ziele der Strategie 2020 zu erreichen, nämlich nachhaltiges Ergebniswachstum zu erwirtschaften und führender Anbieter in der eCommerce-Logistik zu werden. Interessant für Anleger: Auch im Geschäftsjahr 2016 wurde die Ausschüttungsquote von 40-60 % des Nettogewinns beibehalten.

Gleichwohl sollte man beim Kauf von Aktien immer berücksichtigen, dass damit auch Risiken verbunden sind. So besteht unter anderem ein Kursschwankungsrisiko, das heißt der Wert der Aktie kann auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen. Verluste können nicht generell ausgeschlossen werden.

Im Anschluss an ihre Vorträge stellten sich beide Referenten den kritischen Fragen des Publikums, moderiert wurde die Fragerunde durch Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der „Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V.“.

Der „oberste Anlegerschützer“ gab in seinem Schlusswort den rund 180 Zuhörern noch einen guten Rat mit auf dem Weg: „Nehmen Sie faule Eier aus Ihrem Depot!“ Warum? Wirtschaftlich befinden wir uns momentan in einem „Best Case Szenario“ – der Euro ist schwach, die Zinsen niedrig, die Rohstoffe günstig. Beste Voraussetzungen für Unternehmen also. Den Besitz von Aktien eines Unternehmens, das in diesem Umfeld dennoch Verluste schreibt, solle man – so Tüngler – besser noch einmal überdenken.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier

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