8. AAB-Immobilienforum

Bereits zum achten Mal fand am 22.Februar 2018 das AAB-Immobilienforum statt. Eigentümer, Vermieter und Kapitalanleger fühlten sich angesprochen.

Kaufen und vermieten – was Immobilienbesitzer wissen sollten

Volles Haus bei der Augsburger Aktienbank – am 22. Februar 2018 fand wieder das beliebte AAB-Immobilienforum statt. Rund 200 Kunden und Interessierte waren gekommen, um sich über die aktuelle Lage und Trends auf dem Immobilien- und Anlegermarkt zu informieren.

Den Auftakt übernahm Markus Kreuzer, Kundenberater bei der AAB, mit seinem fulminanten Vortrag zum Thema Gold – ein Auftritt auf dem goldenen Fahrrad und Goldkonfettiregen inklusive. Schutz vor Kaufkraftverlust, eine Bereicherung des Portfolios, Glanz und Faszination: Es gibt viele gute Gründe, sich für Gold als werthaltige Anlageform zu entscheiden. Die AAB ist dafür die richtige Adresse, denn hier gibt es ein breites Sortiment an Münzen und Barren direkt zum Mitnehmen. Eine clevere Lösung, die nur ganz wenige Banken anbieten, ist die Möglichkeit, Gold ins Depot zu kaufen. Hier wird der Wert des hinterlegten Goldes wie ein Wertpapier im Depot angezeigt. Bei Bedarf kann das Gold auch jederzeit als Münze oder Barren ausgehändigt werden. Fazit von Markus Kreuzer: „Gold geht immer, und immer bei der Augsburger Aktienbank“.

Mieterhöhung war der Schwerpunkt des Vortrags von Gabriele Seidenspinner, Geschäftsführerin bei Haus & Grund Augsburg. Ein brisantes Thema, das derzeit auch die Politik stark beschäftigt. Hat doch die 2015 eingeführte Mietpreisbremse, die verhindern soll, dass die Mieten von Wohnungen über ein gewisses Maß hinaus ansteigen, keine wirkliche Besserung der Lage bewirkt. Gerade vor dem Hintergrund des brandneu verhandelten Koalitionsvertrages lieferte Seidenspinner interessante Informationen und Einschätzungen. Dieser sieht vor, dass das die Mietpreisbremse „in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten“ – wozu auch Augsburg zu zählen ist – weiterhin bestehen bleibt, dazu gibt es einige neue Maßnahmen zum Mieterschutz bei Mietanpassung und Modernisierung. Die Formulierungen seien insgesamt recht schwammig, so Seidenspinner, die Umsetzung durch die Gesetzgebung bliebe abzuwarten. Dem kürzlich für Augsburg eingeführten Mietspiegel steht Seidenspinner eher skeptisch gegenüber, gerade in Hinblick auf die Bewertung einzelner Stadtgebiete und bestimmter Merkmale, die keinen laut Mietspiegel keinen Einfluss auf den Mietpreis haben. Sie räumte jedoch ein, dass der Mietspiegel auch „Chancen für Vermieter bietet, gerade im Bereich unsanierter Wohnungen“.

Der Koalitionsvertrag ist ein Thema, das auch Florian Schreck, Geschäftsführer von Schreck Immobilien, beschäftigt. Bringen die dort beschlossenen Neuerungen tatsächlich die Trendwende für mehr Wohneigentum? In welcher Form etwa das Baukindergeld, das KfW-Bürgschaftsprogramm oder die Grundsteuer C tatsächlich umgesetzt werden, ist noch offen. Wenn es keine Angebotssteigerung gibt, wird das Problem der Wohnraumknappheit weiter bestehen bleiben. Somit sei es fraglich, so Schreck, ob die geplanten Maßnahmen ausreichend greifen werden. Sorge bereitet Schreck die immer größer werdende Schere zwischen Mietpreis und Kaufpreis. Bei derart sinkender Rentabilität werden Kapitalanleger immer weniger zu Investitionen bereit sein. Die Folge ist, dass das Angebot an vermietbarem Wohnraum weiter schrumpft, gerade im sozialen Wohnungsbau. Bei Betrachtung der Marktwerte in Bayern und Augsburg zeigte sich abermals, dass Preise, die vor einem Jahr noch utopisch erschienen, heute Realität sind. Laut Schreck gibt es jedoch Signale, die auf eine Abschwächung des Trends hindeuten. Er geht davon aus, dass sich die Immobilienpreise mittelfristig auf einem hohen Niveau einpendeln werden. Dem Raum Augsburg misst er viel Potenzial bei, ein Immobilienkauf in dieser strukturstarken Region lohne sich nach wie vor.

Das Interesse des Publikums war groß: Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, um im Anschluss an die Vorträge individuelle Fragen mit den Referenten zu klären. Einmal mehr wurde deutlich, dass die Bank mit ihrer Vortragsreihe „AAB-Immobilienforum“ genau die Stimmungslage von Kunden und Interessenten trifft.

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